PSA in der Krise

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Pfiffy
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PSA in der Krise

Beitrag von Pfiffy »

Der größte französische Autobauer PSA Peugeot Citroen steckt tief in der Krise. Im vergangenen Jahr verkaufte der Konzern rund 53.000 Fahrzeuge oder 1,5 Prozent weniger als 2010.

Konkurrenten wie Renault oder Europas Nummer eins, Volkswagen, hatten hingegen in den vergangenen Tagen Rekordabsätze verkündet.

Als Grund für die schlechten Zahlen nannte PSA die Schwäche auf dem rückläufigen europäischen Heimatmarkt. Der Marktanteil sei dort um 0,9 Prozent auf 13,3 Prozent zurückgegangen, teilte das Unternehmen am Donnerstag (12.1.) in Paris mit. Ein Plus von 10,8 Prozent bei den Verkaufszahlen außerhalb Europas konnte die negative Entwicklung in Europa nicht kompensieren.

Um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, wird jetzt offen über neue Kooperationen nachgedacht. "Wir sind bereit (...), aber es muss der richtige Partner gefunden werden", sagte der neue Markenchef Frédéric Saint-Geours.

Allianz mit Fiat nicht bestätigt

Italienische Medien hatten zuvor über eine möglicherweise bevorstehende Allianz zwischen PSA Peugeot Citroen und Fiat berichtet. Das Gerücht wurde allerdings weder von italienischer noch von französischer Seite bestätigt.

Vor dem Hintergrund der Absatzschwierigkeiten hatte PSA bereits im vergangenen Herbst ein neues Sparprogramm angekündigt, das rund 6.000 Jobs kosten könnte. Bereits 2012 sollen 800 Millionen Euro eingespart werden. Die Ergebnisprognose für 2011 ist düster. "Wir werden einen erheblichen Verlust verbuchen", sagte im Dezember Konzernchef Philippe Varin. Konkrete Prognosen für 2012 gab es am Donnerstag nicht.

Quelle: auto-motor-sport.de
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Sunny77777
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Re: PSA in der Krise

Beitrag von Sunny77777 »

Was für eine gruselige Vorstellung, das es eine Kooperation mit Fiat geben könnte! Man hat ja schon bei Opel gesehen, wohin das führt. Nämlich zu nichts gutem!

Wenn man sich nun Lancia anschaut und da nur aufgewärmte Chrysler-Mode bekommt, was passiert dann mit Peugeot? Ich mag gar nicht daran denken.

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Feline
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Re: PSA in der Krise

Beitrag von Feline »

Peugeot rettete sich schon einmal, damals mit dem 205, aus der Krise.
Baut man deshalb vielleicht den 208 wieder 7 cm kürzer als seinen Vorgänger 207, womit er eigentlich
eher der Nachfolger für den 206+ ist ?
Dann das Cabrio mit Stoffdach und keinen Nachfolger für den Kombi á la 205 Generation ?
Schon allein die Aussage, wie in der Autobild zu lesen war , der 207 wäre den Frauen zu maskulin gewesen
ist einfach quatsch.
Wenn Peugeot glaubt mit dem Back-to-the-205-Roots Käufer zu gewinnen, irren sie gewaltig !
Vielleicht sollten diese Hirnies, wie in anderen Ländern auch, ihre Stufenheckmodelle vom 207+308 anbieten. Diese Modelle gibt es ja, wie den 207 Sedan bzw. 408=308 Stufenheck und sie müssen deshalb nicht extra entwickelt werden.

Bonne chance et bon courage pour Peugeot, Féline

Aqualung

Re: PSA in der Krise

Beitrag von Aqualung »

Hallo zusammen!
Schade, dass mein erster Post in eurem tollen Forum gleich so ein ernstes Thema betrefft, aber dazu muss ich meine Meinung einfach loswerden. :)

Ehrlich gesagt überrascht es mich nicht, dass PSA in Europa immer weiter an Boden verliert, denn schließlich fehlt es gerade (und leider) Peugeot an dem, was in der Autobranche heute am wichtigsten ist: Einem vernünftigen Markenimage.
Ich weiß nicht wie ihr das seht, aber für mich war Peugeot immer der "französische BMW" (*vorsichtshalbermalducken*). Die Autos waren zwar kleiner, aber stets sportlich gestaltet und, wenn ich meinem Dad glauben schenekn darf, seit dem 205 auch mit tollen Fahrwerken versehen. (Und da macht mein CC keine Ausnahme)
Aber irgendwie wurde spätestens mit den X07er Modellen irgendwie der Faden verloren...
Seltsames Riesenmaul-Styling, komische Kombi-Van-Zwitter (2-/307 SW) gepaart mit einer 0815-Fahrwerksabstimmung und irgendwie müde wirkenden Motoren (von den Topmotorisierungen mal abgesehen).
Frühere Peugeot sind charmante, fahraktive Autos, denen man Verarbeitungsmängel nachsieht.
Heutige Peugeot sind seltsam gestyled und mittelmäßig verarbeitet, mehr nicht.
Natürlich gibt es Ausnahmen und gerade mit 308CC, 508 und RCZ war man auf einem guten Weg, das sportliche Image wieder zu beleben. Jetzt kommt der 208 und... jaaa...... :-?
Bei Citroen siehts nicht wirklich besser aus:
Mit C6 und C5 ist man Richtung Premium-Komfort marschiert, experimentiert jetzt aber mit avantgardistischen Sportdeessen rum, die zwar gut aussehen, aber eigentlich eher zu Peugeot gepasst hätten, während Citroen sich um Hightech-Gadgets und Komfort im Geiste der "echten" DS hätte kümmern sollen.

Kurz und gut, beide PSA Marken brauchen in naher Zukunft ein tragfähiges Markenprofil, und das kann nicht lauten "Wir bauen mittelmäßige Autos für mittelmäßig viel Geld".

So, und jetzt fallt über mich her :)

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deltz
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Re: PSA in der Krise

Beitrag von deltz »

Aqualung hat geschrieben:Hallo zusammen!
Schade, dass mein erster Post in eurem tollen Forum gleich so ein ernstes Thema betrefft, aber dazu muss ich meine Meinung einfach loswerden. :)

So, und jetzt fallt über mich her :)
Hallo Aqualung,

ein herccliches Willkommen hier auf cctreff.de. Jeder hat doch seine Meinung, warum sollte man da über dich herfallen? Wir wünschen viel Spaß und gute Beiträge.

Grucc
deltz
Der ab und zu mal mit dem CCle fahren darf!!


Auf dass die Temperaturen steigen und die Winde bleiben :i_surfin: und Bild
Dass beim Bild immer genug Pressluft in der Flasche ist.

roland garros

Re: PSA in der Krise

Beitrag von roland garros »

Aqualung hat geschrieben:Hallo zusammen!
Schade, dass mein erster Post in eurem tollen Forum gleich so ein ernstes Thema betrefft, aber dazu muss ich meine Meinung einfach loswerden. :)

So, und jetzt fallt über mich her :)
hallo und auch von mir ein herzliches willkommen :d_zwinker:

über dich herfallen....? nein eher dir zustimmen :i_respekt: :i_respekt:

genau so ist es, früher kamen regelrechte stilikonen von peugeot...und heute...? RCZ, ok sehr schön gemacht, aber das reicht nun mal nicht. selbst mein händler verdreht bei so manchem neuem model die augen :a_augenrumppel:

da lobe ich mir noch meinen 206cc :-D

servus

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Pfiffy
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Re: PSA in der Krise

Beitrag von Pfiffy »

PSA kommt nicht in Fahrt

Der zuletzt unter Absatzproblemen leidende französische Autobauer PSA Peugeot Citroën ist schwach ins Jahr gestartet. Der Umsatz ging im ersten Quartal um sieben Prozent auf 14,3 Milliarden Euro zurück, wie der VW-Konkurrent am Mittwoch (25.4.) in Paris mitteilte.

Im Kerngeschäft mit Automobilen fiel der Erlös sogar um 14 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro. Dieser Rückgang konnte durch die anderen Sparten nicht aufgefangen werden. Experten hatten allerdings mit einem etwas stärkeren Rückgang gerechnet. Die Peugeot-Aktie legte zum Handelsstart knapp zwei Prozent zu.

Absatz dümpelt weiter dahin

Peugeot Citroën verlor auf dem europäischen Automarkt weiter an Boden. Als Gründe sieht der Konzern den Wegfall der Abwrackprämie und den nach wie vor hohen Preisdruck auf den Märkten. Die vor allem auf Kleinwagen spezialisierten Franzosen kämpfen vor allem mit der Schuldenkrise in den südeuropäischen Ländern, die nach wie vor der wichtigste Absatzmarkt für die Franzosen sind.

Zuletzt hatte der Autobauer angekündigt, eine engere Partnerschaft mit dem Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) einzugehen. Dabei haben sich die Amerikaner mit sieben Prozent an den Franzosen beteiligt. PSA Peugeot Citroën hatte Ende März insgesamt eine Milliarde Euro durch den Verkauf von neuen Aktien eingenommen - 330 Millionen Euro davon stammten von GM. Der französische Autobauer senkt derzeit zudem die Kosten und sucht Käufer für einige Sparten und Immobilien. So fand Peugeot einen Käufer für das Pariser Hauptquartier für 245 Millionen Euro.

Quelle: auto-motor-sport.de
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Diesel-Georg
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Re: PSA in der Krise

Beitrag von Diesel-Georg »

Wenn die den 208CC wirklich mit Stoffdach raus bringen, dann wird unser 206CC so gut gepflegt und repariert, dass er irgendwann mal mit H-Kennzeichen gefahren werden kann! Wenn die nichts mehr verkaufen wollen, dann gut! Bleiben wir eben beim Bewährten!
Grüße vom Diesel-Georg :i_hallo:

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Pfiffy
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Re: PSA in der Krise

Beitrag von Pfiffy »

PSA-Absatz zum Halbjahr
Franzosen mit deutlichem Verlust

Beim französischen Autokonzern PSA Peugeot Citroën sind die Verkäufe im ersten Halbjahr eingebrochen. Mit 1,62 Millionen Autos und leichten Lastwagen setzten die Franzosen knapp 13 Prozent weniger Fahrzeuge ab als im Vorjahreszeitraum, wie der Konzern am Freitag (6.7.) in Paris mitteilte.

Allein in Europa sackten die Verkäufe um gut 15 Prozent auf 980.000 Fahrzeuge ab. Der Konzern kämpft besonders mit der Konjunkturschwäche wegen der Schuldenkrise in Südeuropa, wo PSA traditionell einen Großteil seiner Geschäfte macht.
Wer an Europa hängt verliert

In Italien verkauften die Händler der Franzosen in den ersten sechs Monaten 21,5 Prozent weniger Wagen, auch in Frankreich und Spanien war das Minus zweistellig. Ausnahmen bildeten Deutschland und Großbritannien, wo das Unternehmen etwas zulegte.

In den Zahlen von Peugeot zeigt sich die Misere der Hersteller, die stark vom schrumpfenden Automarkt in Europa abhängig sind. Während sie extrem unter den sinkenden Verkäufen dort leiden und einige sogar ums Überleben kämpfen, machen andere Autobauer die Schwäche mit glänzenden Geschäften auf den florierenden Märkten in Übersee mehr als wett. Die deutschen Hersteller stehen - mit Ausnahme von Opel - bisher gut da.

Quelle: auto-motor-sport.de
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roland garros

Re: PSA in der Krise

Beitrag von roland garros »

heute in den nachrichten.... d_pfeif:

PSA entlässt 8000 mitarbeiter in frankreich, ein werk wird komplett geschlossen.

es trifft immer die falschen, die bockwürste in den oberen etagen die dafür verantwortlich sind, sitzen natürlich nach wie vor fest im sattel. :teufelboese: :teufelboese:

das war ab zu sehen, wer den amerikanischen markt und den asiatischen und dort im ganz speziellem den chinesischen markt, aussen vor lässt, wird am ende unter gehen. d_niemals:

dann noch die falschen modelle bzw. nicht gerade die optischen wie qualitativen brüller.... :erschreck:

servus

RG :d_zwinker:

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Re: PSA in der Krise

Beitrag von Pfiffy »

PSA in der Absatzkrise: 8.000 Jobs und ein Werk fallen weg

Der größte französische Autobauer PSA Peugeot Citroën will angesichts der düsteren Aussichten in Europa 8.000 Stellen streichen und ein Werk ganz schließen. Die Sparpläne treffen vor allem die Standorte in Aulnay-sous-Bois bei Paris sowie in Rennes, wie der VW-Konkurrent am Donnerstag (12.7.) mitteilte.

Lediglich etwa 1.500 betroffene Mitarbeiter sollen anderweitig im Konzern untergebracht werden. In Aulnay-sous-Bois solle die Produktion 2014 eingestellt werden.

Insgesamt beschäftigte der Konzern nach eigenen Angaben Ende vergangenen Jahres etwa 123.000 Menschen im Autobereich. Im Herbst war bereits ein Abbau von rund 3.500 Stellen in Europa angekündigt worden.

Gewerkschaften kündigen Widerstand an

"Ich bin mir voll und ganz darüber im Klaren, wie schwerwiegend die Ankündigungen sind und was für einen Schock und was für Emotionen sie innerhalb des Unternehmens und in seiner Umgebung auslösen werden", kommentierte Konzernchef Philippe Varin. Die Stärke und die Dauer der Krise in Europa machten die Reorganisation allerdings unausweichlich. Das Unternehmen werde alles dafür tun, dass der Stellenabbau so sozialverträglich wie möglich erfolge. Der Aktienkurs von PSA legte zeitweise um 1,7 Prozent zu.

Die Gewerkschaften kündigten umgehend Widerstand gegen den Stellenabbau an. Frankreichs Premierminister Jean-Marc Ayrault sprach von einem "echten Schock" und forderte die Unternehmensspitze auf, alle Alternativen zu prüfen, die dauerhaft an sämtlichen PSA-Standorten in Frankreich die Arbeitsplätze sichern könnten. Bis Ende des Monats soll ein Regierungsexperte ein erstes unabhängiges Gutachten zur Situation vorlegen.

Die am Donnerstag vorgestellten Pläne der PSA-Führung sehen vor, rund 1.500 Mitarbeitern des Werks in Aulnay Stellen innerhalb der Gruppe anzubieten. Die andere Hälfte der 3.000 Beschäftigten soll sich in der Region Jobs bei anderen Unternehmen suchen. Ein ähnliches Vorgehen ist im Werk in Rennes geplant, wo 1.400 von 5.600 Stellen wegfallen sollen. Weitere 3.600 Mitarbeiter, die nicht in der Produktion beschäftigt sind, werden nach PSA-Angaben Angebote für einen freiwilligen Verzicht auf ihren Arbeitsplatz bekommen. Das detaillierte Restrukturierungspaket soll am 25. Juli vorgestellt werden. Dann legt der Konzern auch seine Halbjahreszahlen vor.

Zu hohe Kapazitäten

Nach Angaben vom Donnerstag wird unter dem Strich erneut eine rote Zahl stehen. Im Autogeschäft belaufe sich das operative Minus auf rund 700 Millionen Euro, teilte das Unternehmen mit. Seit Mitte vergangenen Jahres verbrennt PSA nach eigenen Angaben Monat für Monat 200 Millionen Euro.

Bei PSA spiegelt sich die Misere der europäischen Autoindustrie: Die Kapazitäten der Hersteller sind für den rückläufigen Markt zu hoch, die Autos müssen mit Rabatten angeboten werden. Der schwache Absatz vor allem in Südeuropa wegen der konjunkturellen Folgen der Euro-Schuldenkrise macht neben PSA auch Opel und Fiat schwer zu schaffen. Sie sind in Märkten außerhalb des Kontinents ebenfalls nur schwach vertreten.

Quelle: auto-motor-sport.de
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Re: PSA in der Krise

Beitrag von Pfiffy »

Frankreich kritisiert PSA:
Peugeot-Familie wehrt sich

Die Haupteigentümer des angeschlagenen französischen Autokonzerns PSA Peugeot Citroën wehren sich gegen die scharfe Kritik der Regierung an der Unternehmensstrategie.

Die Kommentare und Angriffe aus der Politik seien schockierend und unfair, sagte Aufsichtsratschef Thierry Peugeot der Tageszeitung "Le Figaro". An dem Abbau von 8.000 Stellen gehe angesichts der schweren Absatzkrise in Europa kein Weg vorbei. "Wir sind verpflichtet, uns anzupassen", sagte der 56-Jährige. Er und die anderen Mitglieder der Peugeot-Familie seien verantwortungsbewusste Unternehmer, die sich an humanistischen Werten orientierten.

Kritik drückt auf Aktienkurs

Staatschef François Hollande und Regierungsmitglieder hatten zuvor den Restrukturierungsplan der PSA-Führung als nicht akzeptabel bezeichnet. Industrieminister Arnaud Montebourg sprach sogar davon, dass die Regierung ein "echtes Problem" mit der Strategie des Unternehmens habe.

"Wir sind bereit, Kritik zu akzeptieren, aber es gibt Grenzen", kommentierte Thierry Peugeot. Die Attacken hätten unmittelbar Einfluss auf die Wahrnehmung der Gruppe und darüber auf die Kursentwicklung der PSA-Aktie, die in den vergangenen zwölf Monaten rund drei Viertel ihres Werts verlor. "Das ist eine gefährliche Situation", sagte Peugeot, der zusammen mit anderen Familienmitgliedern rund 25 Prozent am Unternehmen hält. Der derzeitige Börsenwert der Gruppe habe nichts mit ihrem tatsächlichen Wert zu tun.

Quelle: auto-motor-sport.de
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Re: PSA in der Krise

Beitrag von Pfiffy »

PSA-Halbjahresbilanz: PSA tief in roten Zahlen

Der französische Autokonzern PSA Peugeot Citroën steckt tief in den roten Zahlen. Einbrechende Verkäufe sorgten im ersten Halbjahr für einen Verlust von 819 Millionen Euro. Dieser fiel höher aus als erwartet, wie das Unternehmen am Mittwoch (25.7.) in Paris mitteilte.

PSA kündigte am Mittwoch ein Sparprogramm in Höhe von 1,5 Milliarden Euro bis 2015 an, das die Konzernleitung ebenfalls am Mittwoch mit Gewerkschaftsvertretern erörtern will. Im ersten Halbjahr 2011 hatte Europas zweitgrößter Autobauer noch schwarze Zahlen in Höhe von 806 Millionen Euro geschrieben.

Schuldenkrise belastet PSA

Der Konzernumsatz sank um mehr als fünf Prozent auf 29,55 Milliarden Euro, die Zahl der verkauften Autos um 13 Prozent. PSA kämpft mit der Konjunkturschwäche wegen der Schuldenkrise in Südeuropa, wo PSA traditionell einen Großteil seiner Geschäfte macht.
In seinem Ausblick geht PSA von einem weiteren achtprozentigen Schrumpfen des europäischen Marktes aus. Der Konzern steht in der Kritik der linken Regierung in Paris wegen des geplanten Abbaus mehrerer tausend Arbeitsplätze.

Die französische Regierung wollte am Mittwoch einen Hilfsplan für die angeschlagene Automobilbranche verkünden, der nach Medienberichten eine starke Förderung umweltfreundlicher Autos vorsieht.

Quelle: auto-motor-sport.de

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Französischer Autokonzern in der Krise
Peugeot Citroën will 1,5 Milliarden Euro sparen

Der französische Autokonzern PSA Peugeot Citroën steckt tief in den roten Zahlen. Einbrechende Verkäufe sorgten im ersten Halbjahr für einen Verlust von 819 Millionen Euro. Der Konzern stellte nun ein Sparprogramm von 1,5 Milliarden Euro vor. Auch Staatshilfen wären möglich.

Die Vorstellungen des französischen Autobauers PSA Peugeot Citroën und der Regierung liegen weit auseinander. Der Aufsichtsratschef des Konzerns, Thierry Peugeot, will das Familienerbe retten. Der Minister für produktiven Wiederaufbau, Arnaud Montebourg, will Jobs retten. Der Streit zwischen der Peugeot-Familie als PSA-Hauptaktionär und dem Staat war also vorprogrammiert.

Für Minister Montebourg sind die Probleme des Konzerns zum Teil hausgemacht. "Wohin will PSA eigentlich?" fragt er."Die Strategie von Peugeot, die Allianz mit General Motors, die Haltung der Aktionäre sind ein echtes Problem. Wir haben kein besonderes Vertrauen in das, was uns heute die Peugeot-Spitze sagt."

Standort Aulnay soll geschlossen werden

Für Frankreichs Wirtschaft steht viel auf dem Spiel: 8000 Stellen könnten bei PSA wegfallen, wenn die Konzernspitze bei der geplanten Umstrukturierung bleibt. Der Standort Aulnay bei Paris, wo derzeit der Citroën C3 gefertigt wird, soll 2014 sogar komplett geschlossen werden. Dazu kommen die Zulieferer, die ebenfalls um ihre Existenz bangen.

Die Gewerkschaften fordern die Regierung auf, den Konzern zur Vernunft zu bringen. "Die Regierung muss PSA Entlassungen untersagen", fordert Sprecher Jean-Pierre Mercier. "Wir Arbeitnehmer haben ein Opfer nach dem anderen erbracht. Aber PSA hat Reserven von zehn Milliarden im Safe. Und wir sollen jetzt unseren Job und unser Einkommen aufgeben? Das kommt nicht in Frage!"
"Wir werden für jeden Mitarbeiter eine Lösung finden"

Die Regierung will nun mit einem Hilfsplan PSA und der kriselnden Autoindustrie unter die Arme greifen. So könnten umweltschonende Hybrid- und Elektrotechnologien aus Frankreich gefördert werden. Der Kaufanreiz: Je sauberer das Auto, desto günstiger der Preis. Dafür erwartet die Regierung aber Gegenleistungen. PSA-Konzernchef Philippe Varin versprach klare Zusagen: "Wir haben uns dazu verpflichtet, dass wir für jeden einzelnen Mitarbeiter eine Lösung finden werden. Es wird keine fristlosen Kündigungen geben. Wir haben außerdem versprochen, dass wir den industriellen Wiederaufbau des Standorts Aulnay vorantreiben werden."

Gleichzeitig könnte PSA aber auch zusätzliche Staatshilfen beantragen, um weitere Werksschließungen zu verhindern. Jeden Monat verliert PSA nach Konzernangaben 200 Millionen Euro an Vermögen. Ein wesentlicher Grund für die wirtschaftliche Talfahrt von Peugeot-Citroen ist die Abhängigkeit vom schwächelnden europäischen Markt. Erst im Frühjahr hatte PSA eine Allianz mit General Motors geschlossen. Zu spät, sagen Wirtschaftsexperten.

Ein Lichtblick daher: die neue Kooperation mit Toyota. PSA soll für die Japaner Kleintransporter liefern. Damit könnte zumindest das Werk im nordfranzösischen Sevelnord erhalten bleiben. PSA-Mitarbeiter in ganz Frankreich hoffen jetzt auf ein Zeichen aus Paris. Der Hilfsplan der Regierung ist ihre letzte Hoffnung.

Quelle: tagesschau.de
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Re: PSA in der Krise

Beitrag von Pfiffy »

PSA hält Standort Valenciennes: Toyota-Deal sichert Produktion

Der kriselnde französische Automobilkonzern PSA Peugeot Citroën will seinen Standort Valenciennes-Hordain in Nordfrankreich halten. In dem Werk sollen leichte Nutzfahrzeuge produziert werden, wie der Autobauer am Freitag (31.8.) in Paris ankündigte.

Diese Entscheidung werde die Zukunft des Standorts mit 2600 Beschäftigten sichern. Mit dem Entschluss seien Investitionen in Höhe von 750 Millionen Euro verbunden.

Nutzfahrzeugproduktion für Toyota

Die Fortsetzung der Produktion an dem Standort war laut Konzern an mehrere Bedingungen geknüpft. Grundlage war unter anderem das Ende eines Joint-Ventures zur Produktion von Lieferwagen mit Fiat. Im Mai 2011 hatten Fiat und PSA bekanntgegeben, dass sie die Kooperation bei der Produktion der Modelle Peugeot Expert, Citroën Jumpy und FIAT Scudo am Standort Valenciennes-Hordain im Rahmen des Joint Ventures Sevelnord nicht über 2017 hinaus fortführen werden. Gleichzeitig sei mit Toyota ein neuer Partner gefunden und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts verbessert worden.

PSA Peugeot Citroën steckt mitten in der Krise. Im ersten Halbjahr 2012 gab es bei einem Umsatzminus um fünf Prozent auf 29,55 Milliarden Euro Verluste von 819 Millionen Euro. Die Zahl der verkauften Autos sank um 13 Prozent. Bis 2015 will der Konzern 1,5 Milliarden Euro einsparen.

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Re: PSA in der Krise

Beitrag von Pfiffy »

Peugeot fällt aus Leitindex: Peugeot muss CAC verlassen

Weiterer Nackenschlag für PSA Peugeot Citroën: Die Titel des angeschlagenen Autobauers müssen den französischen Standardwerteindex CAC 40 verlassen, wie der Indexanbieter Nasdaq OMX am Donnerstag (6.9.) mitteilte.

Hintergrund ist der kräftige Kursverlust von Peugeot, die Titel haben in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 60 Prozent an Wert eingebüßt. Für den Autobauer wird der Chemiekonzern Solvay am 24. September in den Index aufgenommen.

Peugeot ohne Gewicht

Besonders bitter: Peugeot ist seit der Erstellung des Index 1987 dabei. Damals lag die Gewichtung bei 0,83 Prozent. Diese ist nun auf unter 0,22 Prozent abgeschmolzen. Damit ist Peugeot der kleinste Wert im Index.

PSA Peugeot Citroën steckt mitten in der Krise. Im ersten Halbjahr 2012 gab es bei einem Umsatzminus um fünf Prozent auf 29,55 Milliarden Euro Verluste von 819 Millionen Euro. Die Zahl der verkauften Autos sank um 13 Prozent. Bis 2015 will der Konzern 1,5 Milliarden Euro einsparen.

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Re: PSA in der Krise

Beitrag von Feline »

Dies zu lesen tut mir echt leid. :d_weah: Wir waren vom 11.08.-29.08. in Orebic auf der Halbinsel Peljesac, Süddalmatien. Dort haben wir wunderschöne Touren mit unserem :cabrio: gemacht, aber dies nur nebenher erwähnt. :sonne: :sonne:
In dieser Zeit legten wir 2300 km in der gesamten Gegend zurück und ich dachte an einem Verfolgungswahn zu leiden, da wir dort unzählige VW-Up gesehen haben :d_gutefrage: .
Peugeots mit einheimischen Kennzeichen, ganz zu schweigen vom 107, hielten sich stark in Grenzen. :i_help:
Woran liegt das ? Die nächste Peugeot-Werkstatt ist über 200 km entfernt in Split und in
Dubrovnik gibts keine mehr, obwohl hier der Einzugsbereich dieser Gegend liegt.
Selbst auf unserer 103 km-Fahrt von Orebic nach Mostar in Bosnien kamen wir an
Mercedes-,VW-,Audi- und RENAULT-NISSAN-DACIA Werkstätten vorbei, nur Peugeot war
nirgends zu sehen. Man kommt sich völlig hilflos vor wenn man daran denkt, was ist jetzt wenn mein Auto streikt?
Auch unser deutschsprechender Hotellier sagte mir auf meine Frage warum hier so viele VW´s
fahren, daß man für VW an jeder Ecke Ersatzteile bekommt und das diese Autos so zuverlässig sind. Auch er würde niemals einen Peugeot kaufen. Auch ich frage mich, ob mein nächstes Auto
vielleicht ein VW sein wird?

Viele Grüsse Feline

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Re: PSA in der Krise

Beitrag von Pfiffy »

PSA unter Beschuss: Regierungsgutachter kritisiert PSA-Führung

Der französische Autokonzern PSA Peugeot Citroën muss sich heftige Kritik von einem Sondergutachter der Regierung gefallen lassen.

Die Führung des Unternehmens habe in den vergangenen Jahren erhebliche strategische Fehler gemacht, heißt es in einem am Dienstag (11.9.) vorgestellten Bericht von Emmanuel Sartorius. Eine umfassende und schnelle Restrukturierung sei unumgänglich.

Dabei müssten aber viel mehr als zuvor Gespräche mit den Gewerkschaften geführt werden, empfiehlt Gutachter Emmanuel Sartorius in seinem ersten Bericht.

Nach Einschätzung des Experten leidet der Volkswagen-Konkurrent vor allem unter Überkapazitäten und ist zu abhängig vom krisengeschüttelten Absatzmarkt in Europa. Statt in Wachstums- und Schwellenländer zu investieren, habe die Nummer Zwei in Europa lieber höhere Dividenden gezahlt und eigene Aktien aufgekauft, kritisierte Sartorius. Insgesamt seien dafür zwischen 1999 und 2011 rund sechs Milliarden Euro ausgegeben worden. Die PSA-Führung wies die Vorwürfe zurück und erklärte, in den vergangenen zwölf Jahren 40 Milliarden Euro investiert zu haben.

Hintergrund des von der Regierung beauftragten Gutachtens sind die Sparpläne der PSA-Führung. Sie will das im Großraum Paris gelegene Werk Aulnay ganz schließen und insgesamt rund 8.000 Arbeitsplätze in Frankreich streichen. Seit dem Bekanntwerden des Sanierungskonzepts Mitte Juli gibt es Proteste gegen das Vorhaben. Gewerkschaften wollen Großdemonstrationen organisieren, wenn es nicht abgeändert wird. Das nun vorgestellte Regierungsgutachten gibt ihnen allerdings kaum Rückendeckung. Ein Stellenabbau und eine Reorganisation der industriellen Aktivitäten seien "leider unumgänglich", heißt es im Bericht.

Sartorius sieht den PSA-Konzern in die Zange genommen zwischen den in osteuropäischen Niedriglohnländern produzierenden anderen Generalisten und den deutschen Premiumherstellern wie Audi, BMW und Mercedes. Als Generalist sei PSA wahrscheinlich mittlerweile zu klein, schreibt Sartorius. Im vergangenen Jahr verkaufte der Konzern lediglich 3,55 Millionen Fahrzeuge. Die hauptsächlich auf Frankreich konzentrierten Produktionskapazitäten sind allerdings nach dem Sartorius-Bericht auf einen Absatz von jährlich vier Millionen ausgerichtet.

PSA steckt mittlerweile tief in den roten Zahlen. Weiter einbrechende Verkäufe auf den wichtigen Märkten Frankreich, Spanien und Italien sorgten im ersten Halbjahr für einen Verlust von 819 Millionen Euro.

Die Gewerkschaften geben sich unterdessen kampfbereit. Nur wenn sich kein Mitarbeiter arbeitslos melden müsse, werde man einen Kompromiss akzeptieren, hieß es von einem CFTC-Vertreter. Die Regierung hat nur indirekt Einfluss auf den Konzern. Im Gegensatz zu Renault ist der französische Staat nicht an PSA beteiligt.

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Re: PSA in der Krise

Beitrag von Pfiffy »

PSA Peugeot Citroen: Marktanteil in Deutschland ausbauen

Der französische Autobauer PSA Peugeot Citroen will trotz seiner schweren Krise den Marktanteil in Deutschland ausbauen und Renault als größten Importeur ablösen.

PSA wolle in Deutschland bis 2015 einen Marktanteil von 5,7 Prozent erreichen, sagte Olivier Dardart, Generaldirektor für Peugeot und Citroen in Deutschland, den Branchenzeitungen «Wirtschaftswoche» sowie «Automobilwoche». Derzeit liegen Peugeot und Citroen bei knapp fünf Prozent und damit knapp hinter Renault. Zum Vergleich: Branchenprimus VW kommt auf einen Marktanteil von 22 Prozent.

PSA hat dafür seine Vertriebsorganisation in Deutschland umgebaut. Seit Anfang September arbeiten Peugeot und Citroen unter einem Dach und unter der Führung Dardarts in Köln. Die frühere Importzentrale von Peugeot in Saarbrücken wurde aufgegeben. Die damit verbundenen Einsparungen bezifferte Dardart laut «Wirtschaftswoche» auf einen "mittleren einstelligen Millionenbetrag pro Jahr". Dies ermögliche es auch, der angeschlagenen Konzernmutter in Paris einen "kleinen" Ergebnisbeitrag zu liefern. Zur genauen Höhe äußerte sich Dardart nicht.
8.000 Arbeitsplätze sollen in Frankreich wegfallen

PSA Peugeot Citroen steckt mitten in einer schweren Krise. Im ersten Halbjahr 2012 gab es bei einem Umsatzminus um fünf Prozent auf 29,55 Milliarden Euro Verluste von 819 Millionen Euro. Die Zahl der verkauften Autos sank um 13 Prozent. Bis 2015 will der Konzern 1,5 Milliarden Euro einsparen. Rund 8.000 Arbeitsplätze in Frankreich sollen wegfallen.

Quelle: auto-motor-sport.de
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Re: PSA in der Krise

Beitrag von Pfiffy »

Nächster Rückschlag

Die westeuropäische Absatzkrise bringt die Bonität der angeschlagenen Autobauer Fiat und Peugeot stärker unter Druck.

Die Ratingagentur Moody's setzt die beiden Hersteller aus Italien und Frankreich um eine Stufe von Ba2 auf Ba3 herab, wie die Analysten am Mittwoch mitteilten. Der Ausblick bleibt außerdem negativ.

Beide Autoschmieden trifft die aktuelle Absatzschwäche auf dem Heimatkontinent besonders hart, weil sie ihre Wagen fast ausschließlich in Europa verkaufen.

Während Peugeot bereits angekündigt hat, ein Werk in Frankreich zu schließen, kann sich Fiat dank des guten USA-Geschäfts seiner Tochter Chrysler über Wasser halten.

In Europa wird die Konzern-Mutter ihre Auto aber kaum noch los, weil vor allem die Märkte in Südeuropa einbrechen. Von Fiat-Boss Sergio Marchionne ins Gespräch gebrachte Staatshilfen lehnte Italiens Ministerpräsident Mario Monti kürzlich allerdings ab.
dpa/az

Quelle: autozeitung.de
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roland garros

Re: PSA in der Krise

Beitrag von roland garros »

PSA fusion mit OPEL...?!

hier eine meldung in der FAZ. d_pfeif: der blinde soll dem einäugigen über die straße helfen, ob das gut geht..? :a_augenrumppel: :erschreck:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/a ... 23183.html

servus

RG :d_zwinker:

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Re: PSA in der Krise

Beitrag von Tschitscho »

Gerüchte um Fusion von Opel mit PSA...

Der Opel Mutterkonzern General Motors! ...überlegt :d_gutefrage: einen Plan für ein Gemeinschaftsunternehmen.

Wer hier Hilfe :i_help: benötigt? :erschreck:

mfG

Alfred

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Autobank von PSA wankt

Beitrag von Pfiffy »

Hoffnung auf Staatskredite

Die Krise auf dem westeuropäischen Automarkt bringt nun auch die bislang lukrative Finanztochter des Herstellers PSA Peugeot Citroën in Bedrängnis. Die auf Fahrzeugkredite spezialisierte Bank muss voraussichtlich durch staatliche Garantien gestützt werden.

"Wir sind dabei, Lösungen zu suchen", bestätigte Wirtschaftsminister Pierre Moscovici am Mittwoch (17.10.) in Paris. Zuvor war bekanntgeworden, dass PSA Finance extrem unter den negativen Ratingurteilen für den Gesamtkonzern leidet. Diese verteuern für das Unternehmen die Kreditaufnahme. Die PSA-Autobank ist davon besonders betroffen, weil sie im Vergleich zu anderen Konkurrenten kein Einlagengeschäft betreibt.

PSA-Bank fehlen 1,5 Milliarden Euro

Nach Informationen der Tageszeitung "Le Figaro" drücken PSA Finance Zahlungsverpflichtungen in Höhe von rund vier Milliarden Euro. Zudem brauche die Bank vermutlich neue Kredite über rund 1,5 Milliarden Euro, schrieb das Blatt am Mittwoch. PSA wollte sich zunächst nicht zu Einzelheiten äußern. Man untersuche mehrere Möglichkeiten, um das Geschäft sicherzustellen, hieß es.

Der PSA-Konzern mit den Marken Peugeot und Citroën leidet extrem unter seiner Abhängigkeit vom schrumpfenden europäischen Markt. Um aus der Verlustzone zu kommen, will die Unternehmensspitze nun ein Werk bei Paris schließen. Landesweit sollen 8.000 Jobs gestrichen werden, gegen diese Pläne gibt es jedoch erheblichen Widerstand. Industrieminister Arnaud Montebourg betonte am Mittwoch, es werde keine Staatsgarantien ohne substanzielle Gegenleistungen geben.

Quelle: auto-motor-sport.de
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roland garros

Re: PSA in der Krise

Beitrag von roland garros »

Auszug von einem interview auf http://www.ntv.de

Zurück zu den Volumenherstellern: General Motors (GM) strebt eine Allianz seiner defizitären Tochter Opel mit dem ebenfalls kriselnden französischen Konzern Peugeot-Citroen (PSA) an, an dem GM beteiligt ist. Ein Schritt in die richtige Richtung?

Nein! Das ist nur der Beleg dafür, dass der GM-Konzern vor allem strategisch unheimlich schlecht geführt wird. Er ist seit Jahrzehnten falsch aufgestellt, was auch der Gang in die Insolvenz bewiesen hat. Nicht einmal daraus hat die Unternehmensführung dazugelernt, denn sonst käme man in Detroit nicht auf die Idee, Opel mit dem am schwächsten aufgestellten europäischen Autobauer - und das ist PSA - verbinden zu wollen. Sie können nicht zwei Kranke in ein Bett stecken und dann hoffen, dass irgendwann ein Gesunder daraus aufstehen wird. Das hat es noch nie gegeben. Was GM da anstrebt, ist vollkommener strategischer Schwachsinn.

Wie wahr, wie wahr..... d_pfeif:

Servus

RG

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PSA-Sanierung

Beitrag von Pfiffy »

Ex-EADS-Chef überwacht Autobauer

Der angeschlagene französische Autohersteller PSA Peugeot Citroën hat mit der Aufnahme von Ex-EADS-Chef Louis Gallois in den Aufsichtsrat eine Bedingung für Staatshilfen erfüllt.

Der Regierungsbeauftragte für Investitionsfragen wird nach Unternehmensangaben vom Dienstag (18.12.2012) bereits an der nächsten Sitzung des Kontrollgremiums teilnehmen. Die offizielle Aufnahme soll bei der Hauptversammlung im kommenden April beschlossen werden.

Staat will Sanierungsbemühungen überwachen

Der PSA-Konzern leidet wie der deutsche Hersteller Opel extrem unter seiner Abhängigkeit vom schrumpfenden europäischen Markt und will deswegen mehr als 8.000 Arbeitsplätze abbauen. Um die Zukunft der auf Fahrzeugkredite spezialisierten Finanzsparte sicherzustellen, muss das Unternehmen zudem auf staatliche Garantien in Höhe von bis zu sieben Milliarden Euro setzen.

Als Gegenleistung für die Hilfe akzeptiert PSA einen Dividendenstopp und eine unabhängige Überwachung der Sanierungsbemühungen. Letztere soll unter anderem durch die Aufnahme von Gallois in den Aufsichtsrat sichergestellt werden. Der 68-Jährige war von 2007 bis 2012 alleiniger Chef des europäischen Luftfahrt- und Rüstungskonzerns EADS, zuvor führte er unter anderem die französische Staatsbahn SNCF.

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PSA erhält Finanzhilfe

Beitrag von Pfiffy »

Gläubigerbanken geben 11,5 Mrd.

Mitten in der Krise auf Europas Automärkten bekommt der angeschlagene Hersteller PSA Peugeot-Citroën von seinen Gläubigerbanken 11,5 Milliarden Euro zur Refinanzierung.

Man habe ein entsprechendes Abkommen mit den Banken erreicht, bestätigte der Finanzchef des französischen Unternehmens, Jean-Baptiste de Chatillon, am Donnerstag (20.12.2012) der Nachrichtenagentur Bloomberg. Das Geschäft solle Anfang nächsten Jahres über die Bühne gehen.

Geld sichert Liquidität

Peugeot hatte bereits Ende Oktober 7 Milliarden Euro Staatsgarantien zur Refinanzierung seiner Finanztochter erhalten und zusätzlich die 11,5 Milliarden Euro Liquidität bei den Banken angefragt. Konzernchef Philippe Varin hatte damals vermutet, dass sein Unternehmen bis 2014 monatlich einen dreistelligen Millionenbetrag an Cash verbrennen könnte.

Am Donnerstag hatte Peugeot-Citroën bereits seine weitere Zusammenarbeit mit der Opel-Mutter General Motors zementiert. Drei Plattformen sollen künftig gemeinsam entwickelt werden, außerdem wollen die Partner ihren Einkauf in Europa in einem Joint Venture zusammenlegen. In spätestens fünf Jahren wollen sie so insgesamt 2 Milliarden US-Dollar pro Jahr sparen.

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