Verbot von Diesel-Fahrzeugen in Innenstädten?

Umfragen zu verschiedenen Themen
Gesperrt

Bist du für ein Verbot von Diesel-Fahrzeugen in Innenstädten?

Umfrage endete am 19.03.2018 08:28

Ja
56%
Nein
44%
 

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Pfiffy
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Verbot von Diesel-Fahrzeugen in Innenstädten?

Beitrag von Pfiffy » 05.03.2018 08:28

Und die neue Umfrage dreht sich um den momentan größten Aufreger unter den Diesel-Fahrern.

Die Frage lautet:

Bist du für ein Verbot von Diesel-Fahrzeugen in Innenstädten?

Als Antwort gibt es wieder nur Ja und Nein, bei anderer Meinung einfach nicht abstimmen.

Das Ergebnis der entsprechenden forsa-Umfrage gibt es wieder nach dem Ende dieser Umfrage.

Grücce
Pfiffy

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Re: Verbot von Diesel-Fahrzeugen in Innenstädten?

Beitrag von Diesel-Georg » 12.03.2018 14:13

Obwohl wir selber ausschließlich Diesel fahren, bin ich für ein Verbot in hoch belasteten Innenstädten! So ein Verbot würde uns aber nicht treffen. Denn wir fahren nie in Innenstädte. Mit dem Wohnmobil geht das sowieso nicht. Denn wo soll ich dort parken? Wir bleiben immer außerhalb an günstiger Stelle stehen, wo es nichts kostet. Dann geht es weiter mit E-Bikes oder mit öffentlichen Verkehr.
Aber auch mit unserm kleinen Heizölferrari bleiben wir draußen! In den verstopften Innenstädten macht offen fahren doch überhaupt kein Spaß! Selbst mit dem saubersten Benziner muss ich geballt den Mief der anderen Fahrzeuge ertragen!
Leider habe ich es vor mehr als 10 Jahren versäumt mir eine Royal-Enfield zu kaufen! Ich stand als Dieselfan ganz kurz davor! Aber der Einzylinder Diesel war mir dann doch zu schwachbrüstig: Vmax = 80 km/h.
Das wäre ein toller Geck, mit so einem Geschoss in die für Diesel-PKWs gesperrte Innenstädte zu fahren. Von Diesel-Motorradverbot steht ja nichts im geplanten Verbot d_pfeif: Im Leerlauf klingt das Motorrad fast wie ein Lanz-Bulldog (jedenfalls nach geringfügiger Manipulation am Auspuff)
Dann dicht an einer Messstation nur im Leerlauf länger halten! Die würden sich wundern! Bei Fahrverbot sind dann die gemessenen Werte höher wie vorher! :totlach:
Die alte Knatterbüchse bläst mehr schädliche Abgase raus wie 100 Diesel-PKW mit Euro5!!! Da gibt es nämlich überhaupt keinen Filter oder Katalysator!
.
Allerdings sehe ich ein, dass so ein Verbot für Leute nicht hinnehmbar ist, die dort wohnen oder die dort liefern müssen.
Aber nur wenn es zu Verboten kommt, hätten Dieselfahrer, die dadurch geschädigt werden, endlich Erfolgsaussicht die Betrügerischen Fahrzeughersteller auf Schadensersatz zu verklagen. Bisher wird ja alles abgewimmelt mit der Feaststellung, dass man trotz der Schummelsoftware ja keine Schaden davon trägt.
Ich glaube aus diesem Grund wird die Autolobby es verhindern, dass es zu Fahrverboten kommt. Denn wir werden ja nicht von Politikern regiert, sondern nur noch von Lobbyisten!
Grüße vom Diesel-Georg :i_hallo:

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Re: Verbot von Diesel-Fahrzeugen in Innenstädten?

Beitrag von Satansbraten01 » 17.03.2018 18:09

Wenn ein Dieselverbot auch für meinen Euro6 kommen sollte dann klage ich die ganzen kleinen hochgezüchteten sparsamen Benzin-Motoren (haben auch deutlich überhöhte NOx-Ausstöße) aus den Städten und dann ists Essig mit dem Verkehr. Dann lege ich mir einen Oldtimer =Dreckschleuder zu (die dürfen immer fahren) und treibe es auf die Spitze indem ich mit NOS (ein Stickoxid) fahre. ;-) :-P

Das ganze Gedöns ist doch Bullshit! Wenn sich jemand mit der Thematik mal befaßt, merkt er wie schwachsinnig das ganze aufgeblasene Thema ist.
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Re: Verbot von Diesel-Fahrzeugen in Innenstädten?

Beitrag von Green Paint » 18.03.2018 16:28

Hi,
wenn ich mit meinem Euro 4 Diesel ( Opel Antara) nicht mehr in die Stadt darf :d_weah:
- fahre ich einfach mit meinem Euro 4 PUG Benziner cc rein! ;) : :totlach:
:cabrio:

CCgruzz
Green Paint
P.S. muss sowieso nie in eine größere Innenstadt
Trotzdem finde ich das Theater zum Kotzen :a_augenrumppel:
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
"Der mit dem großen Auspuff fährt!" :totlach: :d_fahrer:

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Re: Verbot von Diesel-Fahrzeugen in Innenstädten?

Beitrag von Satansbraten01 » 19.03.2018 18:23

Natürlich ist das Thema zum Kotzen und gelinde ausgedrückt echter Bullshit, der von den Medien ordentlich breitgetreten wird, an deren Schuhen haftet und weiter verbreitet wird.

Wenn man mal einige Fakten betrachtet merkt man das auch:
Am Arbeitsplatz darf ich mit NO2 alleine (ist nicht das einzige Stickoxid) mit 950 Mikrogramm/ Kubikmeter dauerhaft "beglückt" werden. Dieser MAK-Wert (heute AGW oder EU-AGW) wurde festgelegt als Wert, bei der keine gesundheitliche Beeinträchtigung bei dauerhafter Exposition von 40/42 Stunden pro Woche zu erwarten ist) Das sind mehr als 20 fach höhere Werte als die, die in der Städtischen Außenluft erlaubt sind. Wenn man dann nachfragt - z.B. bei Grünen Politikern, der deutschen Umwelthilfe e.V. ,beim UmweltBundesamt, oder ählichen Stellen, bekommt man als Antwort, daß diese 40mcg/m3 ja dauerhaft sind und nicht nur während der Arbeit. Wie jeder naturwissenschaftlich gebildete Mensch weiß ist aber eine extrem hohe nicht so lange Exposition wesentlich schädlicher als eine dauerhafte ganz geringe. Bei weiterer Nachfrage kommt noch eine Antwort, die einleuchtend klingen kann: Ja die 40 mcg/m3 sind wegen der schwerst Atemwegs erkrankten eingeführt worden. Aber auch das ist merkwürdig:
In z.B. privaten Räumen gibt es keinen Grenzwert. Aber es gibt einen Richtwert von 60mcg/m3 - also zuhause darf als Richtwert das 1,5 fache an Stickoxiden vorhanden sein ..... aha weiter wenn man einen offenen Kamin oder Kaminofen hat werden in diesem Raum durchaus auch 4000 bis zu 8000mcg/m3 gemessen, in Küchen mit Gasherd zwischen 1000 und 4000mcg/m3....
Soll man daraus folgern, daß jeder Obdachlose in der Stadt gesünder lebt als ein schwerst Atemwegserkrankter sich zuhause aufhaltender nicht-Obdachlose? Daß Atemwegs erkrankte nicht arbeiten?

Selbst als kleines Kind wußte ich bereits, daß die Luft in Großstädten nicht so gut (und ungesünder) ist, als auf dem Land/in der Natur. Seit damals wurde die Luft in den Städten aber deutlich besser.
Mal provokativ ausgedrückt: Warum sind dann diese ganzen Leute, die sich nun beschweren in die Stadt gezogen? Sollen sie doch draußen bleiben! :twisted:

Da gibt es noch viel mehr, aber es sprengt den Rahmen hier
Gruß
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Re: Verbot von Diesel-Fahrzeugen in Innenstädten?

Beitrag von stoner51 » 19.03.2018 19:09

Deine Argumentationskette ist

KLASSE!!!

lieben Gruzz

Jochen
fährste quer, siehste mehr :d_fahrer:

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Re: Verbot von Diesel-Fahrzeugen in Innenstädten?

Beitrag von Pfiffy » 23.03.2018 07:40

Und hier wie versprochen das Ergebnis der forsa-Umfrage: 39% waren für ein Verbot von Diesel-Fahrzeugen in den Innenstädten.

Ich lass den Thread noch etwas offen, falls ihr noch kommentieren wollt. Dann wird er wie alle anderen Umfrage-Threads geschlossen damit er nicht in zwei Jahren wieder rausgekramt wird (meist von neuen Usern, die nur an Downloads kommen wollen).

Grücce
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Re: Verbot von Diesel-Fahrzeugen in Innenstädten?

Beitrag von Mixi » 02.04.2018 19:07

Leider gehen viele Bürger der populistischen Berichterstattung zum Thema Diesel auf den Leim. Irgendwie kommt man sich vor, wie im Mittelalter: Keine Beweise, aber schreien "Verbrennt die Hexe!"

Beweise liefert z.B. das Fraunhofer-Institut oder der ADAC in seinem letzten Newsletter. Die haben das gemacht, was man von jedem seriösen Jpurnalisten, Politiker oder Wissenschaftler erwarten sollte, nämlich die Frage in Ihrer Gesamtheit beurteilt. Der ADAC hat also gemeinsam mit dem Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg den kompletten Schadstoffausstoß geprüft, angefangen von der Herstellung des Autos, der Batteriesätze, der Herstellung des Treibstoffes, den Schadstoffausstoß beim Fahren usw. bis hin zum Recycling.

Die Ergebnisse sind bezeichnend. Beispiel: Mit einem Diesel-PKW der oberen Mittelklasse kann ich 580.000 km fahren, bis ich soviel Schadstoffe verursacht habe wie ein E-Auto, mit einem Benziner 116.00 km. Bei Kleinwagen sieht das Verhältnis etwas günstiger aus, es gibt jedoch keinen Antrieb, der generell günstig wäre.

Matthias Klingner, der Leiter des Fraunhofer-Instituts zum Feinstaubproblem (MDR-Sachsen, 04.09.17, nachzulesen im Internet):
90 % des Feinstaubes, den wir messen, ist natürlichen Ursprungs. Der Anteil der Diesel-PKW ist verschwindend gering. Frage: Das Verbannen von Autos ist also unnötig? Antwort: Ja, das ist weitgehend Unsinn. Das Gesundheitsrisiko wird maßlos überschätzt und übertrieben. Die Horrorzahlen von Feinstaubtoten oder Stickoxidtoten sind reiner Populismus.

Übrigens, die restlichen 10 % sind nicht dem Diesel-PKW geschuldet, sondern vor allem LKW, Landwirtschaft... Feinstaub entsteht vor allem durch Reifen- und Bremsenabrieb. Und den haben ja auch die anderen.

Stellt sich abschließend die Frage: Von wem wurde diese ganze Verteufelungsaktion des privaten Diesel-PKW angestoßen und aus welchem Grund?

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